Frisches Brot

Der Lifstyle-Trend Slow Living: bewusster und zufriedener leben

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, das Leben liefe im Eiltempo ab? Und tagtäglich kommen zur vollgepackten Agenda neue Aufgaben hinzu. Der Strom an Sinneseindrücken reißt nicht ab. Doch wie können Sie dem entgegenwirken? Slow Living heißt der Trend, der schon längt ein richtiger Lifestyle ist. Mit ihm lernen Sie die Langsamkeit wieder lieben.

Haben Sie wie viele andere das Bedürfnis, Ihr Leben zu entschleunigen? Dann konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Dinge. Zuerst misten Sie aus und entsorgen alles, was Sie nicht mehr brauchen, was Ihnen nicht mehr wichtig ist, oder, was Sie sogar belastet. Dann gestalten Sie Ihre Einrichtung neu und schaffen Ordnung. Und anschließend belohnen Sie sich mit leckeren Slow Food-Gerichten.

Die Schnecke unter den Trends

Den Begriff Slow Living gibt es schon länger. Er entwickelte sich bereits in den 1990er-Jahren als Gegenbewegung zum Fast Food-Trend. Aber so richtig präsent ist er erst seit Kurzem. Klar, denn so schnelllebig war unsere Gesellschaft noch nie. Bei all der Hektik in unserem Alltag verwundert es nicht, dass sich Viele nach Ruhe sehnen. Wann haben Sie zuletzt einen Spaziergang gemacht, ohne in Gedanken bei den Aufgaben zu sein, die Sie noch erledigen müssen? Wann haben Sie sich zuletzt bewusst Zeit für sich genommen? Wann haben Sie zuletzt Ihr Smartphone auch tagsüber mal ausgeschaltet? Slow Living ist ein Trend, der inzwischen zum Lifestyle avanciert. Er entwickelt das Konzept Minimalismus weiter und hebt es auf eine ganz neue Ebene. Es geht darum, zufriedener und bewusster zu leben, den Alltag zu entschleunigen und sich auf die wichtigen Dinge zu fokussieren.

Tipps für Einsteiger

Wir müssen wieder lernen, die Langeweile zu genießen statt sie krampfhaft verhindern zu wollen. Stichwort: Entschleunigung. Aber wie schaffen wir das? Neulinge, die sich für den Slow Living-Trend interessieren, können sich an folgenden einfachen Maßnahmen versuchen:

  1. Setzen Sie Prioritäten und nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor.
  2. Gehen Sie öfter offline. Schalten Sie Radio, Fernseher und Smartphone aus und sehen Sie, wohin Ihre Fantasie Sie führt.
  3. Nehmen Sie sich Auszeiten in der Natur, um mal wieder so richtig durchzuatmen.
  4. Fahren Sie, wenn es geht, mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
  5. Akzeptieren Sie Nichtstun als Kraftquelle.

Slow Living in Küche und Wohnbereich

Einrichtungstipps

Der Trend ist übrigens nicht nur eine Einstellung. Vielmehr können Sie ihn konkret in Ihrem Zuhause umsetzen. Wie Sie Ihre Wohnung in eine Oase der Ruhe verwandeln? Es ist eigentlich ganz einfach…

  1. Hören Sie auf Ihr Inneres: Wählen Sie dezente Farben, aber nur die, die Ihnen gut gefallen. Weiß, Creme, Beige und dunkle Erdtöne passen beispielsweise sehr gut zum Slow Living-Wohntrend. Pastelltöne in der Küche sorgen für ein ruhiges, warmes Ambiente.
  2. Setzen Sie auf Materialien aus der Natur, die sich warm und echt anfühlen und auch so riechen: Holz versprüht immer eine gemütliche Atmosphäre. Rattan, Leinen und Jute sind ebenfalls ideal – vor allem, wenn sie nachhaltig und in der Nähe produziert wurden.
  3. Achten Sie bei der Ausstattung Ihrer Küche oder Ihres Wohnbereichs auf Qualität und Haltbarkeit. Beschränken Sie sich statt auf zahlreiche Deko-Elemente lieber auf ausgewählte Lieblingsstücke und geben Sie diesen Raum zum Wirken. So setzen Sie den Slow Living-Wohntrend perfekt um.

Herrliche Ordnung in der Küche

Bevor Sie richtig Ordnung halten können, sollten Sie erst einmal Überflüssiges ausmisten. Ob nach Marie Kondo, Death Cleaning oder Ihrem ganz eigenen System, ist egal. Das eigene Leben zu entrümpeln kann sich unglaublich befreiend anfühlen. Küchengeräte, die Sie sowieso nie benutzen. Die geschenkten Platzdecken, die nicht so richtig gefallen mögen. Die zig verschiedenen Gläser, die nicht mal bei großen Festen alle zum Einsatz kommen. Das und mehr können Sie getrost weggeben. Anschließend fällt es auch viel leichter, Ordnung in der Küche zu halten. Im Sinne des Slow Living-Trends gilt es, zu finden statt zu suchen: Mit praktischen Ordnungssystemen für Schränke und Schubladen können Sie sich in Ihrer Küche wieder voll aufs Kochen konzentrieren.

Slow Living und Slow Food gehen Hand in Hand

Die Slow Food-Bewegung entwickelte sich als Protest gegen den Fast Food-Trend. Inzwischen hat sich das Konzept zwar auf viele andere Lebensbereiche ausgeweitet. Was wir konsumieren, ist aber immer noch von Bedeutung. Entscheiden Sie sich beim nächsten Einkauf einfach bewusst für regionale Produkte, die ökologisch oder nachhaltig hergestellt wurden. Das schont die Umwelt und Sie wissen genau, was auf den Teller kommt. Oder machen Sie Ihre Lebensmittel einfach selbst. Einen frisch gebackenen, herrlich duftenden Laib Brot zum Beispiel. Man nehme hochwertige Zutaten und eine Prise Liebe, knete den Teig, lasse ihn in Ruhe gehen – und fertig ist der perfekte Genuss!

So ein frisches Brot passt übrigens super zu unserem Slow Living-Rezept des Tages: Pastinakensuppe mit Chilicroûtons.

Pastinaken-Suppe

Zutaten für 4 – 6 Personen:

  • 800 g Pastinaken
  • 500 g Kartoffeln (mehlig)
  • 100 g Crème fraîche
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1 EL Sesam
  • Sonnenblumenöl
  • Salz

Für die Croûtons

  • 3 Scheiben Vollkorntoast
  • 2 EL Butter
  • Cayennepfeffer

Zubereitung:

Die Pastinaken und Kartoffeln schälen und würfeln, Knoblauch schälen und hacken. Lauchzwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. 2 – 3 EL der Zwiebelringe zur Seite stellen, den Rest zusammen mit den Kartoffeln, Pastinaken und dem Knoblauch in heißem Öl anschwitzen.

Das Gemüse mit der Brühe ablöschen, salzen und das Lorbeerblatt hinzugeben. Alles aufkochen und 20 – 25 Minuten zugedeckt garen lassen. Inzwischen Sesam anrösten, bis er leicht bräunt und duftet. Auskühlen lassen und anschließend im Mörser zerreiben.

Das Lorbeerblatt aus der Suppe entfernen und diese pürieren. Mit Crème fraîche verfeinern und abschmecken. Toastscheiben würfeln, in heißer Butter anrösten und mit etwas Cayennepfeffer würzen. Suppe mit Sesam bestreuen und mit Lauchzwiebelgrün garnieren. Croûtons dazu reichen.

küchenquelle wünscht guten Appetit!

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