Sockelschublade

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Sockelschublade – was ist das?

Sockelschubladen werden im Unterbau von Unter- und Hochschränken verbaut. Der eigentlich ungenutzte, „verlorene“ Platz zwischen Boden und Küchenschränken wird so zum Stauraum umfunktioniert. Diese Schubkästen sind zwar sehr schmal, lassen sich aber sehr gut nutzen, um Backbleche, Roste oder Servierplatten aufzubewahren.

Sockelschubkasten – Zusatzstauraum in der Küche

Normalerweise bleibt der Platz unter den Küchenelementen frei und wird für einen schönen Abschluss mit einer Blende verkleidet. Mit Sockelschubkästen lässt sich dieser jedoch als Stauraum ausnutzen. Genau wie die Schubladen in den Küchenschränken können Sie Sockelschubladen komplett ausziehen, wodurch Sie die gesamte Schranktiefe ausnutzen können. So ergibt sich unter dem Schrank wertvoller Stauraum. Die Front des Schubkastens wird an die Sockelleiste angepasst, damit er sich harmonisch ins Gesamtbild einfügt. In den meisten Fällen werden die Schubladen mit schmalen Leisten versehen, die direkt unter den Küchenschränken sitzen und daher kaum auffallen.

Eine Sockelschublade lässt sich bei den meisten Unter- und Hochschränken integrieren. In Geräteumbauschränken können sie hingegen in der Regel nicht verbaut werden, weil in der Sockelleiste die Lüftungsgitter für die Gerätebelüftung sitzen.

Lohnen sich Sockelschubladen?

Sockelschubladen lohnen sich immer dort, wo der Stauraum stark begrenzt ist bzw. weniger Stauraum vorhanden ist, als benötigt wird. Trotz der geringen Höhe bekommen Sie dort etliche Kochutensilien unter. 4 Schubladen mit einer Breite von 60 Zentimetern entsprechen einem Unterschrank der gleichen Breite. Der Stauraum, der sich durch Sockelschubkästen ergibt, sollte daher nicht unterschätzt werden. Sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass der Stauraum in Ihrer Küche nicht ausreicht, können Sie diese auch nachrüsten.