Pyrolyse

0
blank

Was bedeutet Pyrolyse?

Jedes Mal, wenn Sie Ihren Backofen benutzen, bleiben zwangsläufig Essensreste zurück: Kuchenteig tropft auf den Boden des Garraumes, Fett aus Eintöpfen spritzt an die Glastür oder an die Seitenwände des Ofens. Hier kommt dann die Pyrolyse ins Spiel. Denn sie ist eine Methode zur Selbstreinigung, bei der durch große Hitze Verunreinigungen im Backofen zersetzt werden. Sie gehört neben der Katalyse und der Hydrolyse zu den drei modernsten und bequemsten Selbstreinigungsverfahren moderner Backöfen.

Funktionsweise der Pyrolyse

Bei der Pyrolyse handelt es sich um eine thermo-chemische Spaltung, bei der organische Verbindungen zerfallen. Das Selbstreinigungsprogramm heizt den Ofen-Innenraum auf bis zu 500 Grad auf. Bei diesen hohen Temperaturen werden Fette und andere Essensreste, die an den Wänden des Garraumes, den Teleskop-Auszügen, den Backblechen und Fettpfannen haften, zu Asche verbrannt. Nach dem Vorgang können Sie die Asche einfach herauskehren und den Innenraum mit einem feuchten Lappen reinigen. Durch die Pyrolyse wird der Backofen wieder hygienisch sauber. Neben dem Garraum können Sie mit diesem Verfahren auch Schienen, Fettpfannen und Backbleche reinigen. Voraussetzung hierfür ist, dass diese pyrolysefähig sind, also die starke Hitze aushalten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, lesen Sie in der Gebrauchsanweisung nach oder fragen Sie den Hersteller oder den Fachhändler.

Vorteile dieser Selbstreinigung:

  • Effiziente Funktion
  • Hygienische Sauberkeit
  • Ohne Reinigungsmittel
  • Geringer Arbeitsaufwand

Backöfen mit der Pyrolyse-Selbstreinigung gibt es zum Beispiel bei folgenden Herstellern:

 

  • AEG – Pyrolyxe®
  • Neff – Pyrolytische Selbstreinigung
  • Siemens – activeClean®

Mehr Informationen zur Selbstreinigung bei Backöfen und eine Gegenüberstellung der drei Verfahren Hydrolyse, Katalyse und Pyrolyse finden Sie in unserem Ratgeber.

 

Ähnliche Einträge