Küchenkorpus

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Was ist ein Küchenkörpus?

Unter dem Begriff Küchenkorpus versteht man das Grundgerüst der Küchenschränke oder die Ummantelung von Elektrogeräten. Dazu gehören Seiten- und Rückwände sowie Einlege- und Konstruktionsböden. Diese Elemente werden auf verschiedene Weise zusammengesetzt. Durch unterschiedliche Maße entstehen so Unter-, Hänge- und Hochschränke.

Daraus besteht ein Küchenkorpus

Grundsätzlich wird jeder Korpus für die Küche mit Hilfe eines Baukastensystems zusammengesetzt. Dazu fertigen die Hersteller seine einzelnen Bestandteile mit verschiedenen Tiefen und Höhen. Die Elemente des Küchenkorpus besitzen Stärken von 2,8 bis 20 mm und sind normalerweise aus Spanplatten gefertigt. Aus je zwei Seitenwänden sowie je einem Unter-, Oberboden und einer Rückwand werden die unterschiedlichen Küchenschranktypen mit Hilfe von Dübeln und Schrauben zusammengebaut. Zum Befestigen der Einlegeböden und Schubladenschienen sind die Seitwände im Inneren des Korpus vorgebohrt. Die senkrecht verlaufenden Lochreihen ermöglichen es, diese in verschiedenen Abständen anzubringen. Höhenverstellbare Sockelfüße werden schließlich außen an den Unterboden geschraubt, damit der Korpus einen festen Stand hat und auf die individuelle Arbeitshöhe Ihrer Küche eingestellt werden kann.

So wird aus einem Korpus ein Küchenschrank

Als Dekor für den Küchenkorpus werden Fronten aus verschiedenen Materialien verwendet, welche als Tür oder Schublade die ansprechende Vorderseite darstellen. Damit die Sichtseiten des Korpus mit dem Design der Küchenfronten harmoniert, können diese darauf abgestimmt werden. Eine hochwertige Küche zeichnet sich dadurch aus, dass diese in Frontausführung möglich sind.

Den oberen Abschluss eines Küchenkorpus bildet die Arbeitsplatte. Sie sorgt für eine ebene Arbeitsfläche und verbindet die einzelnen Schränke, sodass eine Zeile oder Kochinsel entsteht. Für mehr Stabilität werden Unterschränke, die nebeneinander stehen, miteinander verschraubt.

 

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