Ein Induktionskochfeld bietet Ihnen viele Vorteile: Das Kochen geht schneller und energieeffizienter, außerdem ist die Gefahr, sich zu verbrennen geringer.

Die besonderen Vorteile eines Induktionskochfeldes bzw. –herdes basieren auf der Bauweise. Ein Magnetfeld erzeugt die notwendige Wärme-Energie, die sich allein auf den Boden des Kochgeschirrs konzentriert. Aus diesem Grund benötigen Sie auch ferromagnetische Töpfe und Pfannen. Sind diese nämlich nicht magnetisch, wird auch keine Energie erzeugt.

Vorteil 1: Sicherheit

Sicherheit und Energieeffizienz sind die wesentlichen Vorteile beim Kochen mit Induktion. Der Bereich um das Kochgeschirr wird deutlich weniger heiß, als dies bei einem Elektroherd der Fall ist. Dadurch ist die Gefahr, sich zu verbrennen oder dass sich übergelaufene Flüssigkeiten in die Glas-Oberfläche einbrennen, geringer. Die Kochzone kühlt auch insgesamt schneller wieder ab.

Vorteil 2: Energieeffizienz

Da sich die Energie auf den Boden des Kochgeschirrs konzentriert, wird außerdem weniger Energie verschwendet als bei Elektroherden. Bei diesen geht immer ein Teil der Wärme-Energie verloren, wenn der Topf oder die Pfanne nicht die gesamte Kochzone bedeckt. Viel wesentlicher für die Stromersparnis bei Induktionsherden und –kochfeldern sind jedoch zwei andere Aspekte. Zum einen können Sie die Hitze viel feiner einstellen als bei einem Elektroherd. Zum anderen sind die Ankoch- und Nachkochzeiten sehr kurz. Die Hitze ist viel schneller verfügbar, was sich vor allem beim Wasser Kochen zeigt. Die ungefähre Stromersparnis bei einem Herd oder Kochfeld mit Induktion im Vergleich zu einem strahlungsbeheizten Modell liegt bei 20 Prozent.

Gibt es auch Nachteile bei Induktion?

Als Nachteil bei Kochfeldern und Herden mit Induktion könnte man die Tatsache empfinden, dass man hierfür induktionsfähiges, ferromagnetisches Kochgeschirr benötigt. Zudem entstehen durch das Magnetfeld zuweilen ungewohnte Nebengeräusche wie Knacken und leises Summen, an die man sich aber mit der Zeit gewöhnt. Darüber hinaus kann auch der Betrieb selbst zu Anfang etwas ungewohnt sein.

Das Kochgeschirr ist viel schneller heiß als bei einem Elektroherd, weshalb Sie etwas vorsichtig sein sollten, wenn Sie die Kochzone anschalten. Ist beispielsweise die Pfanne schon zu heiß, weil Sie an die längere Ankochzeit Ihres alten Elektroherds gewöhnt sind, spritzt das Fett stark, wenn Sie das Bratgut hineingeben und Sie können sich so leicht verbrennen. Außerdem besteht dann die Gefahr, dass das Kochgeschirr überhitzt. Mit etwas Vorsicht und Übung ist dieser „Nachteil“ aber bald ein Vorteil für Sie.

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