Einbauküche Classica 1260 Schwarzstahl

Diese altbekannten Einrichtungsmythen dürfen Sie in Ihrer Küche ruhig vergessen

Wer eine Küche plant und einrichtet, macht sich meist viele Gedanken darüber, wie sie aussehen soll. Welches Design gefällt auch noch nach Jahren und welche Möbel passen dazu? Wie gestalten Sie das „Drumherum“, sprich Wände, Deko und Pflanzen? Fragen Sie Freunde und Bekannte, haben diese sicher einige Tipps oder Ideen parat. Vielleicht weisen sie Sie sogar auf altbekannte Gebote hin. Beachten Sie aber: Nicht alle davon sind noch zeitgemäß! Wir zeigen Ihnen einige Einrichtungsmythen, die Sie in Ihrer Küche getrost brechen dürfen.

1. Verschiedene Holzarten passen nicht zusammen.

Einbauküche Systema 5040 Weiß Hochglanz LackHolz strahlt Wärme und Natürlichkeit aus. Es macht den Raum einladend und passt zu verschiedenen Einrichtungsstilen: in Landhaus- ebenso wie in modernen Küchen. Trotz dieser Vielseitigkeit des Materials ist immer wieder von einer Regel die Rede: Nie unterschiedliche Holzarten kombinieren. Dabei lässt sich das doch gar nicht pauschalisieren! Zugegeben: Ähneln sich Maserung und Farbe des Holzes stark, wirkt die Kücheneinrichtung möglicherweise unruhig. Es gibt aber durchaus Holzarten, die wunderbar miteinander harmonieren. Das sind zum Beispiel:

  • Nussbaumholz und Buche
  • Akazie und Eiche
  • Helle und dunkle Eiche
  • Ahorn und Birke
  • Erle, Kiefer und Kirsche

Ein starker Kontrast aus hell und dunkel kann ebenfalls sehr reizvoll sein. Wenn Sie diesen Einrichtungsmythos vergessen, eröffnet Ihnen das ganz neue Möglichkeiten, Bodenfliesen, Arbeitsplatten und Fronten in Ihrer Küche aufeinander abzustimmen. Probieren Sie es gerne aus. Denn erlaubt ist, was gefällt!

2. Weniger ist mehr.

Einbauküche Systema 7000 EchtbetonDieses Prinzip findet in vielen alltäglichen Situationen Anwendung. Bei der Küchengestaltung dürfen Sie diese Regel aber gerne brechen – zumindest, wenn Sie kein Minimalismus-Liebhaber sind. Denn dieser Einrichtungstipp für Ihre Küche ist definitiv veraltet. Und ein Raum, der voll ausgestattet ist, ist auch voller Leben!

  1. Kochbücher, Kräuter, Blumen, Bilder an den Wänden und dekorative Messerblöcke lassen einen Raum gemütlich wirken.
  2. Nahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Bulgur, Mehl und Co. müssen nicht hinter Schranktüren verschwinden. Vielmehr können Sie sie in Einmachgläsern aufbewahren und als Dekoration nutzen.
  3. Obst kommt in einer Obstschale viel besser zur Geltung als versteckt im Kühlschrank.
  4. Familienfotos machen den Koch- und Essbereich noch einladender.

So erfüllen Sie den Raum mit Ihrer Persönlichkeit. Also vergessen Sie diesen Einrichtungsmythos, wenn Sie Ihre Küche gestalten! Denn was gibt es Schöneres, als in einem harmonischen Umfeld zu kochen?

3. Die Decke muss weiß bleiben.

Wer einen Raum einrichtet, fragt sich anfangs meist, welche Farbe die Wände haben sollen. Kaum einer denkt an die Decke. Sie bleibt meist weiß. Ein weiterer Küchen-Einrichtungsmythos, den Sie getrost ad acta legen können! Denn nicht alle Farben lassen einen Raum niedriger erscheinen. Wählen Sie einfach einen hellen, kräftigen Ton. Und in Altbauwohnungen mit hohen Decken ist das sowieso kein Problem. Zudem ist ein Farb-Akzent von oben unkonventionell. Sie setzen damit ein extravagantes Statement:

  1. Wie wäre es zum Beispiel mit einem sonnigen Gelb, das sich in den Vorhängen oder Geschirrhandtüchern wiederfindet? Das sorgt für gute Laune pur beim Kochen!
  2. Vielleicht gefällt Ihnen auch ein dunkles, gedecktes Blau an Wänden und Decke. In einem offenen Essbereich beispielsweise dinieren Sie dann in herrlich eleganter Atmosphäre.

Also besorgen Sie Ihre Lieblingsfarbe und streichen Sie drauflos. Mehr übliche Einrichtungsmythen haben wir hier für Sie geprüft. Wir wünschen viel Spaß beim Regeln brechen!

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here