Als einer der ersten Küchenanbieter hat küchenquelle eine eigene Vertriebsakademie gegründet, um zukünftige Küchenberater bestmöglich auf die Berufsanforderungen vorzubereiten. Zwei Expertinnen berichten, wie Einstellung, Ausbildung und Joballtag bei küchenquelle ausehen.

Bianca Hofbauer, Head of Recruiting bei küchenquelle, weiß, worauf es bei Personalgesprächen ankommt.

Bianca Hofbauer versteht es, Menschen zu lesen.

Als Head of Recruiting sucht Bianca Hofbauer mit ihrem Team ständig nach kompetenten neuen Kolleginnen und Kollegen für küchenquelle. Sie überlegt sich kreative Aktionen, um neue Talente zu gewinnen, vertritt das Unternehmen auf Messen und begleitet alle Einheiten der küchenquelle im gesamten Recruiting-Prozess. Ihr Ziel: zuverlässige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, die die Zukunft von küchenquelle mitgestalten wollen.

Frau Hofbauer, Jobinterviews gehören zu Ihrem Berufsalltag, Sie haben schon vielen Bewerbern zu ihrer Traumstelle verholfen. Worauf achten Sie im persönlichen Gespräch besonders?

Wir achten ganz besonders auf die Ausstrahlung der einzelnen Bewerber, da wir Stellen anzubieten haben, die sehr viel Kundenkontakt beinhalten. Was uns auch wichtig ist: dass die Bewerber eine entsprechende Begeisterung für das Thema mitbringen. Denn je begeisterter sie von dem Thema „Küche“ sind, desto besser können sie das auch den Kunden vermitteln.

Welche Auswahlkriterien spielen im Bewerbungsprozess bei küchenquelle eine Rolle?

Zunächst sehen wir uns natürlich die Bewerbungsunterlagen gründlich an. Der Lebenslauf sollte vollständig und ansprechend sein, denn das ist der erste Eindruck, den wir von den Bewerbern erhalten. Wir sind immer bemüht, den Recruiting-Prozess so schnell wie möglich zu gestalten, somit erwarten wir auch eine schnelle Reaktionszeit und Flexibilität seitens der Bewerber. Ein weiterer wichtiger Punkt für uns ist das Thema Transparenz und Ehrlichkeit. Wir gehen in einem Bewerbungsgespräch sehr offen mit den Bewerbern um, dies erwarten wir umgekehrt natürlich auch.

Sobald Sie geeignete Bewerber für eine Stelle gefunden haben – wie geht es weiter?

Ist alles Organisatorische geklärt, übergeben wir die Informationen der neuen Mitarbeiterin oder des neuen Mitarbeiters an die Akademie. Hier werden dann die ersten Wochen der neuen Kollegen geplant. Der allererste Tag beginnt dann meist mit einem „Welcome Day“. Hier treffen sich alle neu eingestellten Kolleginnen und Kollegen und lernen einen Tag lang das gesamte Unternehmen, die verschiedenen Bereiche und die internen Abläufe kennen.

Was zeichnet für Sie küchenquelle als Arbeitgeber aus? Was ist das Besondere daran, Menschen zu ihrem Küchentraum zu verhelfen?

Hier bei küchenquelle haben wir eine tolle Team und Arbeitsatmosphäre. Es ist sehr familiär geprägt. Zudem herrscht eine gewisse Hands-on-Mentalität, jeder Mitarbeiter ist sehr engagiert und packt überall mit an. Typisch sind auch kurze Entscheidungswege, die uns meist schnelle Handlungsmöglichkeiten bieten. Unsere tägliche Herausforderung: Gerade unsere Küchenberater treffen jeden Tag auf die unterschiedlichsten Menschen, hierauf muss man sich einlassen können, gleichzeitig macht es den Job natürlich auch spannend und abwechslungsreich.

So macht Trainerin Vanessa Kurfürst neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der küchenquelle Akademie fit für den Job.

Vanessa Kurfürst bringt Inhalte verständlich auf den Punkt.

Vanessa Kurfürst bereitet als Trainerin der küchenquelle-Akademie zukünftige Küchenberaterinnen und -berater auf ihre neuen Aufgaben vor. Sie stellt Schulungsunterlagen zusammen, entwickelt Tests, führt selbst Aufbauschulungen durch und kümmert sich persönlich darum, dass die frischgebackenen Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland an Schulungstagen bestens untergebracht und verpflegt sind.

Frau Kurfürst, Sie arbeiten als Trainerin für die küchenquelle Akademie. Mit welchem Ziel wurde diese Vertriebsakademie gegründet und wie kann man sich den Akademiealltag vorstellen?

Die Akademie wurde Mitte letzten Jahres gegründet, um unsere Küchenberater ganz nach unseren Vorstellungen ausbilden zu können. Im Alltag arbeiten wir eng mit dem Recruiting zusammen, sprechen uns z. B. in Bezug auf die Gruppenstärke ab. Um eine optimale Schulungsqualität zu gewährleisten, begrenzen wir die Größe der Gruppen auf max. 6 – 8 Teilnehmer. Wir möchten unseren Teilnehmern natürlich optimale Voraussetzungen bieten.

Dafür stellen wir ihnen modernstes Equipment zur Verfügung, z. B. sowohl einen Laptop mit unserem Planungstool für fotorealistische Küchenbilder als auch ein iPad Pro. Das kann der Kunde in der Hand halten und dabei zusehen, wie nach und nach seine Traumküche entsteht. Nur so ausgestattet können unsere Küchenberater den Kunden die hochwertige Beratung bieten, für die küchenquelle steht.

Wie sind Ihre Schulungen konkret aufgebaut, welche Inhalte werden vermittelt?

Grundsätzlich sind die Fakten der Küchenbranche wichtig, die E-Geräte, die Holzwaren wie Schränke und andere Produkte. Damit man die verschiedenen Produkte kennenlernt und sich mit ihnen auseinandersetzt, besuchen wir u. a. die Werke der Hersteller. Und dann gibt es noch die vielen unterschiedlichen Küchenarten und Bauweisen mit allen Extras. Um herauszufinden, welche Lösung die beste für den jeweiligen Kunden ist, muss der Küchenberater dem Kunden aufmerksam zuhören und die Küche entsprechend planen. Das kann manchmal eine wirkliche Herausforderung sein, aber es macht eben die Kompetenz einer Beratung aus, dem Kunden auch bei anspruchsvollen Bedingungen möglichst viele seiner Wünsche zu erfüllen.

Sie bilden sowohl Berufsanfänger als auch Quereinsteiger in der Akademie aus. Welchen persönlichen bzw. beruflichen Hintergrund haben die angehenden Kollegen und Küchenberater?

Die Quereinsteiger kommen von überall her, bspw. aus der Versicherungs- und Automobilbranche, aus dem Einzelhandel und dem Handwerk. Wichtig für uns ist, dass die neuen Kolleginnen und Kollegen gerne mit Menschen zusammen sind und gerne beraten. Gerade dank unserer Akademie können wir jeden ausbilden – das macht uns in der Küchenbranche so einzigartig. Wir nehmen uns drei Monate Zeit, um mit den Leuten zu arbeiten, damit sie sich sicher fühlen und optimal für die Beratung gerüstet sind.

Und wie alt sind Ihre Schulungsteilnehmer?

Das Alter unserer Teilnehmer spielt für uns keine Rolle. In der letzten Gruppe war die jüngste Teilnehmerin 26 Jahre alt und der älteste Teilnehmer 52, also doppelt so alt. Wichtig sind für uns die Bereitschaft und die Fähigkeit, sich für einen neuen Bereich komplett zu öffnen und zu begeistern.

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