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Lebensmittel haltbar machen

Wie ihr eure Lebensmittel konservieren könnt.

Was gefällt euch am besten: Einwecken, Trocknen, Fermentieren oder Einlegen?


In guten Jahren sind die meisten Gärten und Bäume im Spätsommer und Herbst voll mit Obst und Gemüse. Sicherlich auch bei Ihnen! Oftmals ernten Sie mehr, als Sie sofort verwerten können. Und auch wenn Sie in der Stadt leben, gibt es zu den verschiedenen Jahreszeiten günstig saisonales Obst und Gemüse zu kaufen. Wie also den Überfluss am besten haltbar machen?

Schon vor Erfindung der Tiefkühltruhe hat die Menschheit auf unterschiedliche Verfahren zurückgegriffen, um Lebensmitteln haltbar zu machen. Mit der richtigen Konservierungsmethode können Sie Obst, Gemüse, Kräuter und sogar Fleisch langfristig lagern.

Natürlich lässt sich kein Nahrungsmittel ewig haltbar machen, doch Sie können den Verderb durch Vakuumieren, Einlegen, Trocknen oder Salzen hinauszögern. Mit unseren nachfolgenden Tipps gelingt es Ihnen, Ihren Lebensmittelvorrat für einen möglichst langen Zeitraum haltbar zu machen.


10 Methoden zur Konservierung

Die ältesten Verfahren zur Konservierung sind das Salzen, Räuchern, Trocknen, Säuern und Einkochen. Mit der Industrialisierung kamen die Gefriertruhen für jedermann und Vakuumiergeräte hinzu. In der heutigen Zeit hat die Lebensmittelindustrie die meisten dieser Aufgaben übernommen und wir kaufen fertige Konserven im Supermarkt. Leider sind in vielen dieser Fertigprodukte auch Konservierungs- oder Farbstoffe enthalten. Ganz sicher wissen Sie, was in Ihrer Nahrung ist, wenn Sie Ihre Lebensmittel selbst haltbar machen. Wir stellen Ihnen 10 Methoden dafür vor:


1. Trocknen oder Dörren

Die Lebensdauer von Getreide, Kräutern, Hülsenfrüchten und Obst lässt sich durch Trocknen verlängern. Bei diesem Verfahren wird den Nahrungsmitteln das Wasser entzogen. Dadurch haben Mikroorganismen keine Lebensgrundlage mehr. Das Dörren geht ganz einfach im Backofen. Eigentlich können Sie fast alle Lebensmittel trocknen, am besten bei einer konstanten Temperatur von 40 bis maximal 50 Grad Celsius: Obst und Gemüse, Kräuter, Pilze, Fleisch und Fisch sowie Nüsse.


2. Räuchern

Durch den Wasserentzug in der Räucherkammer verderben unter anderem Forellen oder Schinken weniger schnell und erhalten noch dazu ein schmackhaftes Aroma. Doch wer hätte gedacht, dass Sie auch in Ihrem eigenen Backofen räuchern können? Das ist ganz einfach, Sie benötigen dazu lediglich einen großen Topf oder Bräter mit einem Siebeinsatz sowie Räuchermehl.


3. Salzen bzw. Pökeln

Fleisch und Fisch werden häufig gesalzen, um den Lebensmitteln das Wasser zu entziehen und sie dadurch länger haltbar zu machen. Auch dies können Sie zuhause machen, doch ist die Methode bei vielen Menschen wegen des hohen Salzgehalts inzwischen eher unmodern.

 

4. Vergären, Säuern oder Fermentieren

Unter der Zugabe von Essig können Sie Kürbis, Bohnen oder andere Gemüsesorten haltbar machen. Durch den geringen pH-Wert vermehren sich Mikroorganismen nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt. Ein gutes Beispiel dafür sind Sauerkraut oder Gewürzgurken. Ganz besonders im Trend liegt Kimchi, eine koreanische Art, Gemüse einzulegen. Im Internet finden Sie dazu viele passende Rezepte.

 

5. Zuckern

Kandierte Früchte oder Sirup – Zuckern ist die süßeste Methode des Konservierens. Auf diese Art und Weise lassen sich Früchte bis zu einem Jahr haltbar machen.

 

6. Kühlen

Butter, Gemüse, Wurst und Fleisch lagern Sie zu Hause selbstverständlich im Kühlschrank. Die niedrigen Temperaturen zwischen +2 bis +10 °C halten die Waren länger frisch, da sich das Wachstum von Mikroorganismen verlangsamt.

 

7. Gefrieren

Das Verfahren funktioniert wie das Kühlen im Kühlschrank, durch die noch geringeren Temperaturen (bis -17 °C) lassen sich Nahrungsmittel bis zu einem Jahr aufbewahren.

 

8. Einkochen und Einwecken

Durch Einkochen können Sie Lebensmittel für ein Jahr und länger haltbar machen. Marmeladen, Kompott oder Chutneys sind leckere Ergebnisse dieser Methode. Sie können Obst und Gemüse auch direkt in Einweckgläser legen, diese mit dem passenden Deckel verschließen und bei Temperaturen von 75 bis 100 °C im Backofen einkochen. So töten Sie die Mikroorganismen ab, die die Lebensmittel verderben lassen.

 

9. Einlegen

Früchte in Alkohol, Antipasti in Öl, Pesto oder Schafskäse in Salzlake sind denkbare Leckereien, wenn Sie Nahrungsmittel einlegen. Auch durch diese Methode wird den Mikroorganismen der Sauerstoff genommen und die Lebensmittel werden für mehrere Wochen haltbar gemacht.

 

10. Vakuumieren

Durch das Vakuum werden Bakterien sowie Mikroorganismen der Sauerstoff und damit die Lebensgrundlage genommen. Damit können Sie Lebensmittel für mehrere Tage bis Wochen konservieren.


Tipp: Für alle Methoden finden Sie im Internet zahlreiche Rezepte und Tipps – googeln Sie einfach frisch drauflos.




Einkochen und einwecken: Gläser richtig auskochen

Bevor Sie frisch eingekochte Leckereien wie Marmeladen, Chutneys oder Kompott, aber auch Gemüse und Saucen in Gläser füllen, sollten Sie diese unbedingt sterilisieren! Damit Keime und Bakterien keine Chance haben, empfehlen wir die Gläser in einem Wasserbad für fünf Minuten auszukochen. Alternativ können Sie die Sterilisation auch im Backofen durchführen: Gläser einfach für ca. 10 Minuten bei 140 °C in das vorgeheizte Elektrogerät stellen. Deckel und Gummiringe können Sie in einem Wasserbad mit einem Schuss Essig von Keimen befreien. Vor der Benutzung mit kaltem Wasser abspülen und mit einem sauberen Tuch trockenreiben. Eine weitere Alternative ist die Sterilisierung per Mikrowelle.

  • Gläser mit etwas Wasser befüllen.
  • Bei 600 Watt in das Gerät stellen, bis es kocht.
  • Weitere 60 Sekunden kochen lassen.
  • Gläser abkühlen lassen und herausnehmen.

Damit Sie das Einkochgut auch lange genießen können, lagern Sie die gefüllten Gläser gut verschlossen an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort.


Tipp: Besonders einfach sterilisieren Sie Gläser im Dampfgarer. Einfach bei 100 Grad zehn Minuten bedampfen. Manche Dampfgarer haben dafür eigene Programme. Schauen Sie doch einmal im Gerätehandbuch nach.

Fazit: Lebensmittel haltbar machen lohnt sich! Spaß machen die vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten obendrein. Wer lieber Rohkost oder Bowls mag, kann sein frisches, knackiges Gemüse direkt in der Küche aufbewahren. In der praktischen “Pantry-Box”, der Mini-Speisekammer in der Küchenschublade, bleibt es länger frisch.




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