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Die richtige Beleuchtung in der Küche

Warum Küchenbeleuchtung so wichtig ist

Erst die richtige Beleuchtung macht aus einer schönen Küche Ihre Traumküche. Mit Licht in der Küche setzen Sie Akzente, sorgen für Sicherheit und ermöglichen ein angenehmes Kochen. Weil die Küche für viele Menschen ein wichtiger Lebensmittelpunkt ist, herrschen hier hohe Anforderungen an eine perfekte Beleuchtung und die richtige Atmosphäre. Da Küchen außerdem zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten benutzt werden, muss sich die Beleuchtung an Uhrzeit, Stimmung und Außenlicht anpassen können.

Haben Sie außerdem Ihren Essplatz in die Küche integriert oder besitzen eine offene Küche mit fließendem Übergang in Ihren Wohnbereich, müssen Sie ganz besonders auf eine durchdachte Lichtplanung achten. Wir geben Ihnen im Folgenden wichtige Tipps für eine perfekte Ausleuchtung Ihrer Küche.





1. Küchenbeleuchtung Grundkonzept: klären, welche Bereiche beleuchtet werden sollen

Jede Küche ist individuell und muss daher auch anders beleuchtet werden. Wenn Sie Ihr Lichtkonzept entwickeln, sollten Sie sich erst einmal einen Überblick darüber verschaffen, welche Bereiche Ihre Küche beinhaltet. 

Hilfreiche Fragen sind hierbei zum Beispiel:

  • Besitzen Sie eine Kochinsel? 
  • Haben Sie eine offene Wohnküche?
  • Gibt es in Ihrer Küche einen integrierten Essplatz? 
  • Haben Sie eine längere oder mehrere nicht direkt verbundene Arbeitsplatten? 
  • Haben Sie Stufen in oder vor ihrer Küche? 
  • Besitzt Ihre Küche Fenster oder Oberlichter, durch die natürliches Licht hereinkommt? 
  • Wie ist die Form Ihres Küchenraums?
  • Wie hoch ist Ihre Küchendecke?


Die Antworten auf diese Fragen entscheiden darüber, welche Küchenbeleuchtung Sie idealerweise einsetzen. Bei niedrigen Decken und begrenztem Platzangebot machen beispielsweise große Pendelleuchten keinen Sinn. In abgehängte Decken wiederum können Sie LED-Spots integrieren. Arbeitsplatten, die direkt an einem Fenster liegen, können sparsamer beleuchtet werden als solche, die vom natürlichen Licht abgewandt sind.


2. Grundprinzipien der Küchenbeleuchtung

Lichtfarbe und Farbtemperatur

Generell sollte es in Ihrem Beleuchtungskonzept einerseits darum gehen, eine angenehme Grundhelligkeit und Sicherheit herzustellen, und auf der anderen Seite, schöne optische Akzente zu setzen und kritische Bereiche besonders auszuleuchten. Ihre Grundbeleuchtung arbeitet also mit Ihrer Akzentbeleuchtung Hand in Hand. Daher ist es ein guter Tipp für alle Ihre Beleuchtungsarten, eine einheitliche Lichtfarbe zu verwenden. So erreichen Sie einen optisch stimmigen Gesamteindruck. 

Die Lichtfarbe selbst ist am Ende zwar eine reine Geschmacksfrage, viele Menschen bevorzugen allerdings eine warme, gemütliche Anmutung, das sogenannte Warmweiß. Dieses erreichen Sie, wenn Ihre Leuchten eine Farbtemperatur zwischen 2700 und 3000 Kelvin haben. Je niedriger die Kelvin-Zahl – also der K-Wert – ist, desto wärmer ist die Atmosphäre und desto gemütlicher ist Ihre Beleuchtung in der Küche. Falls Sie über eine offene Wohnküche verfügen, ist es sinnvoll, wenn Sie Ihre Lichtfarbe in der Küche mit der im Wohnbereich abstimmen.




Farbtreue

Eine weitere wichtige Eigenschaft von Licht ist seine Farbtreue, also wie es Farben unter seiner Beleuchtung aussehen lässt. Zur Beurteilung gibt man hier vom Sonnenlicht aus und misst dann die Abweichung mit dem sogenannten CRI-Wert vom englischen Ausdruck „Color Rendering Index“. Manchmal finden sich auch Angaben wie „RA“ oder „Farbwiedergabe-Index“, wenn es um die Farbtreue geht. 

Ein CRI-Wert von 100 entspricht dabei dem natürlichen Sonnenlicht, also dem Eindruck, den farbige Gegenstände in Ihrer Küche machen würden, wenn die Küche nur mit Sonnenlicht bestrahlt würde. Ein CRI-Wert von 90 oder mehr ist deshalb sinnvoll, denn er lässt alle Farben so aussehen, wie sie es bei Sonnenlicht tun würden.

Allerdings sieht ein und derselbe Gegenstand unter rötlichem Licht anders aus als unter bläulichem – selbst wenn beide Lichtquellen einen identischen CRI-Wert haben. Daher sollte der CRI-Wert nie isoliert von der Lichtfarbe betrachtet werden.


3. Die Grundbeleuchtung Ihrer Küche

Die Grundbeleuchtung Ihrer Küche sorgt dafür, dass Sie sich sicher in ihr bewegen können und jederzeit einen guten Überblick haben. Eine solche allgemeine Grundbeleuchtung können Sie mit Deckenlampen erreichen. Bei größeren Räumen benötigen Sie eventuell mehrere Lichtquellen von oben. 

Ihre Lampen sollten in jedem Fall relativ leistungsstark sein, allerdings auch nicht blenden. Ideal sind hier Dimmer, mit denen Sie Ihre Grundbeleuchtung am Tag hoch- und an gemütlichen Abenden einfach wieder herunterregeln können.

Am Ende sollte der gesamte Raum durch Ihre Grundbeleuchtung gut ausgeleuchtet sein und schon einmal prinzipiell die gewünschte Stimmung verbreiten.

Die Helligkeit Ihrer Grundbeleuchtung sollte etwa 250 bis 300 Lumen pro Quadratmeter betragen.

Für eine 10-m2-Küche benötigen Sie demnach Lichtquellen mit einer Gesamthelligkeit von 3000 Lumen.


4. Küchenbeleuchtung: Ihre Arbeitsbeleuchtung

Ihre Arbeitsbeleuchtung sorgt dafür, dass Sie immer unter optimalen Bedingungen schnippeln und brutzeln. Ihre Arbeitsplatten, Ihre Herdplatten oder Kochfelder, Ihre Spüle, Ihre Gewürzregale und alles sonst, was Sie häufig benutzen, sollten angenehm und sicher ausgeleuchtet werden. Hierfür sind LED- oder Halogen-Spots, Wandlampen und kleinere Deckenleuchten der ideale Partner.

Ihr Spülbereich und Ihre Arbeitsplatten sollten idealerweise von oben so ausgeleuchtet werden, dass Sie ausreichend sicheres Licht beim Schneiden haben und beim Spülen immer erkennen können, ob alles auch wirklich sauber ist. Für maximale Sicherheit empfehlen wir Ihnen, besonders an den Stellen, an denen Sie mit scharfen Messern und anderen potenziell gefährlichen Gegenständen umgehen, eine ausreichende und vor allem schattenlose Beleuchtung. 

Ideal sind hier Strahler und Spots, die besonders für den Kücheneinsatz geeignet sind. Im Gegensatz zu Leuchten, die etwa aus Stoff bestehen, sind diese unempfindlich gegenüber Hitze, Dämpfen und Fetten. 

Im Koch- und Spülbereich sollten Sie außerdem darauf achten, dass Ihre Küchenbeleuchtung wasserfest ist. Bringen Sie Ihre Arbeitsbeleuchtung mindestens einen halben Meter über Ihren Arbeitsflächen an, so sind Sie und auch Ihre Leuchten geschützt.

Nutzen Sie Oberschränke, dann leuchten Unterbauleuchten Ihre Arbeitsflächen gezielt und perfekt aus.

Egal, für welche Arbeitsplatzbeleuchtung Sie sich auch entscheiden, Sie haben immer die Wahl zwischen Halogen- und LED-Technik. Auf diese Weise finden Sie den persönlich besten Kompromiss zwischen gewünschter Lichtqualität und möglichst sparsamem Energieverbrauch.


5. Küchenbeleuchtung: Ihre Akzentbeleuchtung

Während Grundbeleuchtung und Arbeitslicht für Sicherheit und angenehmes Arbeiten in der Küche sorgen, können Sie mit Ihrer Akzentbeleuchtung gezielt optische Highlights setzen. Idealerweise sind alle drei Beleuchtungsarten in Ihrer Küche getrennt ein- und ausschaltbar. Auch bei Ihrer Akzentbeleuchtung in der Küche können Sie wieder Spots und Strahler einsetzen, aber auch kleinere Hängelampen und LED-Streifen. 

LED-Streifen lassen sich optimal dafür nutzen, Schränke und Regale auszuleuchten, Stufen optisch hervorzuheben und schwer zugängliche Bereiche und kleine Bereiche – etwa Gewürzregale – perfekt in Szene zu setzen. 

Ein weiterer Vorteil: LED-Streifen lassen sich an den gekennzeichneten Stellen einfach durchschneiden und so kinderleicht kürzen. Die leuchtenden Streifen setzen Ihrer Lichtgestaltung in der Küche kaum noch Grenzen.

Auch spezielle Pflanzenlichter dienen dazu, optische Akzente zu setzen. Beachten sollten Sie allerdings, dass Pflanzenlichter mit wachstumsförderndem Licht wahrscheinlich nicht zu Ihrer sonst eingesetzten Lichtfarbe passen. 


6. Die Beleuchtung Ihrer Kochinsel

Eine Kochinsel sollten Sie mit verschiedenen Lichtquellen zum Strahlen bringen. Hier ist im Koch- und Arbeitsbereich ein blendfreies Licht ein Muss. Verhindern Sie unbedingt, dass Ihre Hände beim Hantieren mit scharfen Gegenständen Schatten werfen und Sie nicht genau sehen können, was Sie gerade tun.

Eine gute Grundbeleuchtung Ihrer Kochinsel erreichen Sie mit LED-Strahlern, die in Ihrer Dunstabzugshaube verbaut sind. Akzente setzen Sie dann einfach mit einzelnen Strahlern oder Spots. Auch Regale, deren Bretter auf dem Boden mit Leuchten versehen sind, sind erstklassige optische Highlights.


7. Die Beleuchtung Ihres Essplatzes

Der Esstisch in der modernen, offenen Wohnküche lässt sich mit Pendelleuchten perfekt zur Geltung bringen und die Tischplatte wird ausreichend ausgeleuchtet. Damit Ihr Essplatz immer passend zu Tageslicht und Stimmung beleuchtet ist, bietet sich ein Dimmer an. 

Natürlich können Sie statt einer einzelnen Decken- oder Pendelleuchte auch mehrere Leuchten über Ihrem Esstisch anbringen und zu einem Ensemble kombinieren. Besonders sinnvoll ist dies, wenn Sie einen langen Esstisch besitzen. 

Manche Pendelleuchten können Sie einfach manuell in der Höhe verstellen, das erlaubt Ihnen eine individuelle Ausleuchtung je nach Tageszeit und Gelegenheit. Im Gegensatz zu Küchenleuchten können Sie Ihre Essplatzleuchten auch aus weniger robusten Materialien wählen, jedenfalls solange sie nicht direkt den Essensdämpfen ausgesetzt sind.





8. Küchenbeleuchtung der Zukunft schon heute – mit Smart-Home-Technologien

Auch die Hersteller von Küchenleuchten setzen verstärkt auf die Vernetzung von Licht und Mobiltelefon oder Fernbedienung. Viele Lichtquellen lassen sich heute schon programmieren oder ganz bequem mit dem Handy bedienen. Mit einer solchen Steuerung können Sie dann zum Beispiel die Helligkeit und sogar die Lichtfarbe anpassen. 

Besonders komfortabel sind eine Kontrolle Ihrer Küchenbeleuchtung durch Sprachsteuerung oder das Anlegen individueller Beleuchtungsprogramme, die sich je nach Tageszeit selbst aktivieren. Mit beiden Technologien können Sie Ihre Küchenbeleuchtung jederzeit perfekt an die Uhrzeit und Ihre persönliche Stimmung anpassen.

Eine schöne Küchenbeleuchtung macht einfach Spaß!

Die Auswahl schöner und sinnvoller Beleuchtungsmöglichkeiten in der Küche ist riesengroß. Sie werden sich leichttun, auch beim Thema Licht in der Küche Ihren persönlichen Geschmack wirkungsvoll umzusetzen.

Idealerweise geschieht dies, indem Sie von Anfang an auf ein durchdachtes Beleuchtungskonzept setzen. Dieses Konzept können Sie mithilfe unseres Ratgebers selbst entwickeln oder Sie können auch einen unserer erfahrenen Lichtprofis zurate ziehen.

Weitere wichtige Tipps und hilfreiche Ideen zur Küchenplanung finden Sie hier in unserem umfangreichen Ratgeber.

Wie Sie Ihre neue Küche ganz bequem zu Hause planen und von Anfang an alles richtig machen, lernen Sie in Minutenschnelle hier.


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