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Das richtige Kochfeld

Kaufberatung von küchenquelle – Elektro, Induktion oder Gas?


Kochen ist nicht gleich kochen. Profi-Köche schwören zum Beispiel auf moderne, sichere Gaskochfelder. Sie reagieren blitzschnell, wenn man sie rauf- oder runterregelt. So wird die Pfanne schnell heiß, bevor das Fett hineinkommt. Und das leckere Sößchen flugs normal temperiert, bevor es anbrennt. In der klassischen Haushaltsküche war lange Zeit der Elektroherd Standard. Heute werden Gas und Induktion jedoch auch zuhause immer beliebter. Alle drei Kochfelderarten haben spezifische Eigenschaften. Finden Sie heraus, welche für Sie die beste ist und welche Bauform Ihren Kochgewohnheiten entspricht. Denken Sie zudem darüber nach, ob Sie nicht auch einen Lavasteingrill in Ihren neuen Küchentraum integrieren. So können Sie Ihrem Barbecue-Hobby das ganze Jahr über frönen. Doch starten wir mit den Kochfelderarten.



Pflegeleicht: Elektrokochfeld

In der Regel aus Glaskeramik hergestellt, sind Elektrokochfelder einfach zu bedienen, Außerdem ist Glaskeramik besonders pflegeleicht. Empfindlich für Kratzer, sollten Sie nur beim Reinigen keine scheuernden Mittel verwenden. Sie lassen die Temperatur im Vergleich zu anderen Kochfelderarten im niedrigeren Bereich gut regulieren. Doch – wir alle kennen das – die Kochzonen bleiben nach dem Kochen noch lange heißt.

Verbreitet sind Einbau-Kochfelder mit 4 Herdplatten. 6 Felder sind ebenfalls möglich. Bei einigen Modellen können sie sogar per Knopfdruck zusammengelegt werden. Ein Elektrokochfeld mit Strahlungsheizung wird häufig in günstigeren bis mittelpreisigen Küchen verbaut. Für die meisten Anforderungen, auch in Haushalten mit Kindern, reicht das vollkommen aus. Denn aktuelle Modelle sind mit praktischen Funktionen ausgestattet, unter anderem:

  • Ankochautomatik: Speisen werden schnell erhitzt, die Wärmezufuhr wird danach automatisch heruntergeregelt.
  • Sensoren: Die gewünschte Temperatur zum Braten oder Kochen wird konstant gehalten.
  • Restwärmeanzeige: So sehen Sie direkt, ob die Herdplatten noch heiß sind und möglicherweise Verbrennungsgefahr besteht.


Auf den Punkt: Induktionskochfeld


Mit Induktion hat sich in den letzten Jahren eine Alternative etabliert. Neben den guten Eigenschaften des Elektro-Kochfelds punktet diese mit weiteren Vorteilen. Die Glaskeramikoberfläche hat eine andere Funktionsweise: Statt mit elektrischen Heizelementen erzeugt ein magnetisches Wechselfeld die Hitze. So wird nur der Bereich der Kochzone heiß, auf dem der Topf steht. Und dies unmittelbar, weil die Induktionsspule im Kochfeld nur den Topfboden erhitzt. Der Bereich um den Topf herum wird zwar warm, aber nicht so heiß, dass Sie sich verbrennen könnten. Schalten Sie eine Kochzone ohne Topf darauf ein, wird diese gar nicht heiß. Das ist vor allem in Haushalten mit Kindern praktisch.
 
Ein Induktions-Kochfeld verteilt die Hitze punktgenau und unmittelbar. Das Ergebnis sind perfekte Brat- und Garergebnisse. Die Nachkochzeit ist gering, was einiges an Energie spart. Zudem verkürzen Power-Booster bei einigen Modellen die Ankochzeit. Und ja, Sie brauchen spezielle ferromagnetische Töpfe dafür.
 
Ein Tipp: Zahlreiche gängige Topfsets eignen sich sowohl für elektronische Kochfelder als auch für Induktions-Modelle. Dies können Sie mithilfe eines Magneten ganz einfach testen. Zieht der Topfboden den Magneten an, ist er magnetisch und somit induktionsgeeignet.


Feinstufig: Gaskochfeld


Sind Sie ein leidenschaftlicher Hobbykoch bzw. eine leidenschaftliche Hobbyköchin, dann schwören Sie wahrscheinlich wie die Profis auf Gas. Haushaltsüblich sind Herde mit bis zu 6 Kochfeldern. Die Breite beträgt bis zu 90 Zentimeter. Häufig sind Normal-, Spar- und Starkbrenner integriert. Ein Gas-Kochfeld erreicht nicht nur eine große Hitze, um zum Beispiel Fleisch auf den Punkt zu braten. Es lässt sich auch feinstufig regulieren. Zu beachten ist allerdings die Verbrennungs- und Brandgefahr, die durch die offene Flamme höher ist als bei den anderen Kochfelderarten. Aus diesem Grund sollten Sie mit einem Gas-Kochfeld immer umsichtig und verantwortungsbewusst umgehen.
 
Ein mögliches Ausströmen von Gas stellt dagegen kein Risiko dar. Einhand-Zündungen verhindern dies und sorgen gleichzeitig für eine komfortable und sichere Bedienbarkeit. Etwas komplizierter als bei den anderen Kochfelderarten ist die Reinigung, da der Gasherd nicht völlig eben ist. Oft kombinieren deshalb Hersteller wie AEG Gaskochfelder mit Glaskeramik und gewährleisten damit moderne Optik und pflegeleichte Handhabung. Alternativ dazu gibt es noch Edelstahl, der besonders langlebig, doch zugebenermaßen sehr pflegeintensiv ist.
 
Ein moderner, hochwertiger Gasherd ist mit praktischen Funktionen ausgestattet:

  • Automatischer Restart: Erlischt die Flamme, wird sie automatisch neu entfacht. Falls das nicht geht, stoppt die Gaszufuhr.
  • Quick Stop: Diese Funktion aktivieren Sie, sobald Sie sich entfernen. Die Gaszufuhr aller Platten wird dann gestoppt.
  • Restwärmeanzeige: Dadurch sehen Sie, welche Topfträger noch heiß sind.



Zu jedem Topf der richtige Deckel: Kochfelder in verschiedenen Maßen

Ob Elektro, Induktion oder Gas – eines ist allen gemein: Die Kochfelder sind in verschiedenen Ausführungen und Größen erhältlich:

  • 60 cm
  • 70 cm
  • 80 cm
  • 90 cm

Elektro- und Induktions-Varianten bieten zudem unterschiedliche Kochzonen, die je nach Gesamtbreite des Kochfeldes variieren. Standard bei einem 60er-Kochfeld sind 2 große und 2 kleine Zonen. Alternativ dazu können Sie 2 normale Zonen, eine Zweikreis-Zone und eine Bräterzone wählen. Je breiter das Kochfeld ist, desto mehr bzw. größere Zonen sind möglich. Die größte Flexibilität haben Sie mit einem vollflächigen Induktionsfeld, bei dem Sie die Töpfe völlig frei platzieren können.

Zwischenstufen sind flexible Kochzonen, wie die von AEG und Siemens. Das MaxiSense® Induktionskochfeld von AEG erkennt automatisch Topfgröße und -form und passt die Zone entsprechend an. So können Sie auch eine rechteckige Grillpfanne effizient erhitzen. Geräte mit varioInduktion von Siemens haben rechteckige Flächen-Induktions-Kochzonen. Diese lassen sich zu einer großen Kochfläche zusammenschalten, um das Kochgeschirr völlig flexibel zu platzieren. Auch Gaskochfelder sind mit Brennern in unterschiedliche Größe und Stärke ausgestattet. Es gibt sie mit Stark-, Spar- und Normalbrenner sowie bei einigen Modellen mit einen modernen Wokbrenner.



Welche Bauform passt zu Ihrem Kochparadies?


Unabhängig von den Kochfelderarten können Sie auch die Bauform wählen: herdgebunden, autark oder modular.
 

Herdgebunden

Kochfeld und Herd sind hier miteinander verbunden. Beide Geräte haben einen gemeinsamen Netzanschluss und ein Bedienfeld. Diese Kombi-Geräte sind meist günstiger als einzelne Backöfen und Kochfelder.
 

Autark

Sind Kochfelder nicht an den Backofen angeschlossen, nennt man sie autark. Somit können Sie jedes Gerät separat steuern. Dies ermöglich viel Spielraum bei der Küchenplanung – Herdplatten kommen zum Beispiel mit auf die Kücheninsel, der Backofen auf Griffhöhe in einen Hochschrank.
 

Modular

Sie wollen Ihr Kochparadies individuell zusammenstellen? Kombinieren Sie sogenannte Domino-Kochfelder miteinander – entsprechend Ihren Kochgewohnheiten: Gas-, Elektro und Induktionsmodule oder / und spezielle Teppanyaki- oder Wok-Kochstellen.
 

Lavasteingrill – und der Traum vom Indoor-Grillen wird wahr


Wok-Gerichte gut und schön. Doch neben all den gesunden Currys und Bowls lieben Sie alles, was vom Grill kommt? Denken Sie über einen Lavasteingrill nach. Diesen können Sie nicht nur im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon verwenden, sondern auch in Ihrer Küche. Sie haben die Wahl zwischen Tischgrill, Grillwagen sowie Standmodellen mit und ohne Haube. Mit dem Holzkohlegrill gemeinsam hat er eine Sache: Das Grillgut wird auf einem Rost gegart. Doch anstelle von Holzkohle erhitzt ein Gasbrenner die Lavasteine von unten. Modelle mit Strombetrieb sind ebenfalls erhältlich. Diese lassen sich noch einfacher bedienen und ermöglichen eine noch genauere Einstellung der gewünschten Temperatur.

Fazit

  • Elektro-Kochfelder aus Glaskeramik sind pflegeleicht und punkten im niedrigeren Temperaturbereich.
  • Ein Induktions-Kochfeld ist die energiesparende Alternative, bei der die Heizleistung sofort da ist und die Hitze punktgenau verteilt wird.
  • Gaskochfelder sind besonders feinstufig und erreichen eine große Hitze.
  • Kochfelder sind in verschiedenen Breiten von 60 bis 90 cm erhältlich.
  • Induktions- und Elektrofelder haben Kochzonen für verschiedene Topfgrößen, Gaskochfelder sind mit unterschiedlichen Brennern ausgestattet.
  • Vollflächige Induktionsfelder bieten Ihnen die meiste Flexibilität.

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