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Brot backen ohne Hefe

Warum sich selbst backen lohnt

Wer Hefe nicht verträgt, backt Brot einfach im eigenen Ofen

Wenn Sie Ihr Brot selbst backen, wissen Sie genau, was drin ist. Zudem brauchen Sie nicht viele Zutaten. Mehl, Salz und Öl hat fast jeder zu Hause. Frische Hefe ist dagegen oft nicht vorrätig. Die benötigen Sie aber auch gar nicht. Es gibt viele einfache Alternativen, Brot ohne Hefe zu backen. Wir zeigen Ihnen, was Sie dafür brauchen und wie das geht. Es erfordert zwar etwas Geschick und Zeit, lohnt sich aber! Denn wer kann herrlich duftendem, knusprigem Brot aus dem eigenen Backofen schon widerstehen?

 

Wie Sie Hefe ersetzen können

Hefe ist ein Backtriebmittel. Allerdings verträgt es nicht jeder, manche reagieren sogar allergisch darauf. Bei der Herstellung kommt oft Gentechnik zum Einsatz. Und frische Hefe hält sich außerdem selbst im Kühlschrank nur wenige Tage. Daher kann sie schlecht bevorratet werden. Hefe ist zwar nicht ungesund. Aber sie sorgt durch alkoholische Gärung dafür, dass der Teig aufgeht. Wenn Brot ohne Hefe gebacken wird, überwiegt Milchsäuregärung, die sich positiv auf Darmflora und Verdauung auswirken kann. Gut, dass es Ersatz gibt, zum Beispiel:

Backpulver: Der Klassiker beim Backen. Es besteht immer aus Backtriebmittel, Säuerungsmittel und Trennmittel. Egal, ob beim Kuchen oder Brot, der Teig wird herrlich aufgelockert. Ersetzen Sie herkömmliches Backpulver 1:1 durch Weinsteinbackpulver, wenn Sie Brot backen. Als Säuerungsmittel enthält es statt Phosphat natürliche Weinsäure.

Backnatron: Zusammen mit einem Säuerungsmittel hat Backnatron eine treibende Wirkung, der Teig geht also auf. Verwenden Sie dazu zum Beispiel etwas Essig oder Zitronensäure. Keine Angst, Sie schmecken das nicht heraus. Alternativ ersetzen Sie bei Ihren selbstgemachten Brötchen und Broten das Wasser durch verdünnten Joghurt oder Buttermilch. Dann brauchen Sie kein Säuerungsmittel zusätzlich zum Natron mehr.

Sauerteig: Im Sauerteig arbeiten Hefepilze und Milchsäurebakterien, die das Brot locker und leicht verdaulich machen. Es schmeckt köstlich, ist schnittfest und lange haltbar. Einziges Manko: Sauerteig ist etwas aufwändiger als Hefeteig. Die Lösung: Sauerteig fertig kaufen. Nachfolgend erfahren Sie, was Sie dafür benötigen, und welche Rezepte sich bewährt haben.

 

Brot backen ohne Hefe: die Grundausstattung

Haben Sie einen Brotbackautomaten, ist das eigene Brot schnell und einfach zubereitet. Aber auch im Backofen geht dies problemlos. Ein paar Utensilien machen die Zubereitung noch leichter.




Passendes Equipment: Sie können mit einem Handrührgerät arbeiten. Möchten Sie in Zukunft öfter Brot ohne Hefe backen, sollten Sie auf eine Küchenmaschine umsteigen. Das ist deutlich angenehmer, da Brotteig recht fest ist und sich vergleichsweise schwer durchkneten lässt. Weiterhin brauchen Sie:

  • Kastenform o. Ä.
  • Schüssel zum Mixen der Zutaten
  • Geschirrtücher zum Abdecken, während der Teig geht
  • Scharfes Messer mit Wellenschliff, um die Oberfläche des Teigs einzuschneiden
  • Alternativ Teigkarte, um Brötchen zu formen
  • Ggf. Küchenwaage
  • Ggf. Gärkorb

 

Die richtigen Zutaten: Verwenden Sie gute, hochwertige Zutaten und haben Sie gerne mehrere Mehlsorten vorrätig. Dann können Sie abwechseln und verschiedene Brotarten ausprobieren. Wasser müssen Sie nicht kaufen. Leitungswasser reicht in der Regel völlig aus. Sie benötigen außerdem etwas Salz und ggf. Zucker. Das sind die Grundzutaten. Je nach Brotsorte und Rezept kommen natürlich noch weitere dazu.


Rezepte für einfaches Brot und Brötchen ohne Hefe

An die Schüsseln, fertig, los. Nun können Sie starten. Nachfolgend finden Sie verschiedene tolle und leckere Brotrezepte ohne Hefe.

Einfaches Kastenbrot ohne Hefe

Zutaten:

  • 400 g Weizen- oder, Dinkelmehl
  • 1 Pk. Backpulver
  • 250 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung:

  1. Kastenform einfetten und Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen
  2. Mehl, Backpulver und Salz mischen. Wenn gewünscht Leinsamen, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne dazugeben.
  3. Mit Wasser und Öl zu einem Teig vermischen
  4. Masse in die Kastenform geben, glatt streichen und mit einem Messer längs eine Furche hineinziehen
  5. Brot ohne Hefe ca. 50 – 60 Minuten backen
  6. Vor dem Anschneiden auskühlen lassen, damit es nicht zerfällt






Dinkelbrot ohne Hefe mit Buttermilch

Zutaten

  • 500 g Dinkelmehl
  • ½ TL Salz
  • ½ EL Brotgewürz
  • ½ EL Öl
  • ½ TL Natron
  • 500 ml Buttermilch
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 30 g Leinsamen

Tipp: Für die Buttermilch gibt es eine vegane Alternative. Dazu mischen Sie 500 ml pflanzliche Milch mit 2 EL Apfelessig und lassen die Flüssigkeit 15 Minuten stehen.

Zubereitung

  1. Mehl, Salz, Brotgewürz, Natron und Öl vermengen
  2. Buttermilch oder vegane Alternative auf Zimmertemperatur erwärmen und zu den anderen Zutaten geben
  3. Masse mindestens 10 Minuten mit Handrührgerät oder Küchenmaschine mixen
  4. Kastenform einfetten und mit Mehl bestäuben
  5. Teig darin mindestens eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen
  6. Kastenform und eine Schüssel Wasser in den Backofen stellen (dadurch wird der Teig nicht zu trocken)
  7. Brot ohne Hefe bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) 50 Minuten backen
  8. Danach unter einem angefeuchteten Leinentuch auskühlen lassen, damit die Kruste knusprig wird


Einfaches Dinkel-Roggen-Vollkornbrot

Würzig und saftig werden selbstgebackene Brote mit Sauerteig. Diesen können Sie selbst ansetzen oder bereits fertig im Beutel kaufen. Das ist superbequem – doch achten Sie auf Bio-Qualität.

Zutaten

  • 400 g Weizenmehl (Type 405)
  • 200 g Roggenmehl (Type 1150)
  • 85 g Sauerteig
  • 360 ml lauwarmes Wasser
  • 10 – 15 g Salz (nach Geschmack)

Zubereitung

  1. Weizenmehl und Roggenmehl in einer großen Schüssel mischen. Lauwarmes Wasser, Sauerteig und Salz dazugeben. 7 - 10 Minuten kneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht.
  2. Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und ca. 5 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  3. Danach die Teigkugel auf eine Backmatte oder eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und einige Male dehnen und falten. Dafür den Teig immer wieder auseinanderziehen, dann die Seiten zusammenfalten. Am Schluss zu einer glatten Kugel formen und in einen gut bemehlten oder mit Backpapier ausgelegten Gärkorb setzen. Noch einmal abgedeckt 5 -7 Stunden gehen lassen.
  4. Ofen auf 250 Grad vorheizen. Die Teigkugel in einen vorher gefetteten, gemehlten feuerfesten Bräter geben und in den Ofen schieben.
  5. Das Brot 10 Minuten mit Deckel backen. Danach die Hitze auf 210 Grad reduzieren und nochmals 20 Minuten backen. Dann den Deckel abnehmen und Brot weitere 15 - 20 Minuten weiterbacken, bis es schön gebräunt, aber nicht zu dunkel ist und beim Klopfen hohl klingt.

Tipp: Selbst gebackenes Brot schmeckt direkt superlecker und nach dem Auskühlen besonders gut. Einfach mit Butter und Salz oder einem leckeren Kräuterquark bestreichen. Lagern Sie das Brot am besten in einem Brotkasten aus Holz, Metall oder Ton bei Zimmertemperatur. So bleibt es viele Tage lang frisch, ohne auszutrocknen.

Unser Fazit:

Backen macht Freude und der Duft von frisch gebackenem Brot einfach glücklich. Trauen Sie sich und probieren Sie das Backen aus. So können Sie eventuellen Unverträglichkeiten mit Kreativität und Freude beim Brot backen begegnen.


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